Gerücht: MS will EA übernehmen

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Mattes57 Rang: Matt Groening
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#1

30.01.2018, 20:41

(falls das hier falsch ist, darf ein Mod das woanders hin schieben).

Verschiedene Portale melden, dass es Gerüchte (also noch keine Tatsachen) gibt, dass Microsoft evtl. an einer Übernahme von EA interessiert ist
z.B. http://www.chip.de/news/Microsoft-Angebl...28417.html

Ob das dann das Aus für TSTO wäre?

https://mewe.com/join/thesimpsonstappedout-de


01_marcie_10 Rang: Homer Simpson
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#2

30.01.2018, 20:44

Nein

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01_macrevial_10

Simpsonsfreund Gast
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#3

30.01.2018, 21:12

OMG. Dann kann das Spiel ja nur noch besser werden. Ich hoffe ihr versteht die Ironie in dem Satz.

ElBartoGrande Rang: Matt Groening
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#4

30.01.2018, 21:22

Um mal im Geiste bei dem kürzlich erfolgten "juhuu, wir kriegen bald Mickey und Donald als spielbare Figuren"-Quatsch zu bleiben: nein, Tapped Out bleibt natürlich bestehen, aber es ist bald nur noch auf der XBox spielbar 1f609
Dem Artikel entnehme ich einfach nur, dass Microsoft verzweifelt neue Entwickler sucht, um sich gegen Sony und deren Playstation behaupten zu können. Ich bin zwar marktwirtschaftlich nicht übermäßig gebildet, aber wozu sollte EA denn auf so einen Humbug eingehen? Microsoft ist gewiss auf der Suche nach einer Möglichkeit, als zusätzliches Verkaufsargument mehr Exklusivspiele für die XBox zu erwerben. Aber wenn mehr als doppelt so viele Spieler eine Playstation besitzen wie eine XBox, wieso sollte EA dann sagen: "klar Microsoft, wir helfen euch gerne und verkaufen künftig FIFA (nur mal als Beispiel) nur noch auf der XBox". Finde den Fehler...
Langer Rede kurzer Sinn: ich glaube dieses Gerücht ist genau das, ein Gerücht, nichts weiter. Und selbst wenn es keines sein sollte: warum genau soll das dann direkt "das Aus für TSTO" sein?
Microsoft sollte eher mal, wie ebenfalls im Artikel vermutet, Valve aufkaufen und den Herrschaften dort mal ordentlich in den Hintern treten. Dann würden die vielleicht echt mal wieder Spiele entwickeln, statt sich nur auf ihren Steam-Lorbeeren auszuruhen 1f603

Friss meine Shorts.

--zicNzac Gebannter Benutzer
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#5

31.01.2018, 12:37

(30.01.2018, 21:22)ElBartoGrande schrieb: Ich bin zwar marktwirtschaftlich nicht übermäßig gebildet,
Stimmt, sonst wärst du von allein darauf gekommen 1f609

(30.01.2018, 21:22)ElBartoGrande schrieb: aber wozu sollte EA denn auf so einen Humbug eingehen?
Money, Money 1f603

[ (•_•) ]

ElBartoGrande Rang: Matt Groening
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#6

31.01.2018, 13:17

Naja, ich lehn mich einfach mal ein Stückchen aus dem Fenster und behaupte, EA macht auch mit dem Verkauf von Playstation-Spielen (nochmal: laut dem Artikel wurden bisher mehr als doppelt so viele Playstations als XBoxen verkauft) sehr ordentlich Money. Da müsste Microsoft schon ein astronomisch hohes Angebot machen, um EA die Idee, sich zugunsten von Konsolenexklusivität von dieser größten Zielgruppe auf dem Konsolenmarkt selbst abzuschneiden, schmackhaft zu machen.
Oder anders gesagt: EA würden durch den Umstieg auf Konsolenexklusivität extrem viele Kunden und Einnahmen entgehen. Daher könnten sie (halbwegs zurecht) für einen solchen Service so verdammt viel Money verlangen, dass es selbst einem Unternehmen wie Microsoft möglicherweise schmerzt im Portemonnaie...

Friss meine Shorts.

Scrypton Gebannter Benutzer
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#7

31.01.2018, 13:30

(31.01.2018, 13:17)ElBartoGrande schrieb: Naja, ich lehn mich einfach mal ein Stückchen aus dem Fenster und behaupte, EA macht auch mit dem Verkauf von Playstation-Spielen (nochmal: laut dem Artikel wurden bisher mehr als doppelt so viele Playstations als XBoxen verkauft) sehr ordentlich Money. Da müsste Microsoft schon ein astronomisch hohes Angebot machen, um EA die Idee, sich zugunsten von Konsolenexklusivität von dieser größten Zielgruppe auf dem Konsolenmarkt selbst abzuschneiden, schmackhaft zu machen.
Da bist du aber extremst auf dem Holzweg.
Bei dem Gerücht geht es nicht darum, dass EA eine Hilfestellung bietet um dem Wunsch von Microsoft nachzukommen, mehr Titel exclusiv für selbige zu bringen. Es geht um eine Übernahme und sonst nichts.

Hier spielt also nur der Wert des Unternehmens eine Rolle und sonst gar nichts. Punkt.
Wenn das Geld also für einen derartigen Aufkauf stimmen sollte, dann stimmt es eben. Was Microsoft dann hinterher genau vor hat ist dann das Problem von Microsoft.

ElBartoGrande Rang: Matt Groening
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#8

31.01.2018, 14:12

Klar geht es dabei um eine mögliche Übernahme, aber sowohl der Artikel als auch der gesunde Menschenverstand sagen doch ziemlich eindeutig, worum es bei einer solchen Übernahme letztendlich und hauptsächlich gehen würde: mehr XBox-Exklusivmaterial, um auf dem Konsolenmarkt nicht weiter abzuschmieren.
Zugegeben, ich weiß nicht ganz exakt, wie die EA-Aktie zurzeit so steht (nach Lootboxgate aktuell wahrscheinlich etwas niedriger als üblich^^), wie die Anteile verteilt sind und wie viel Mitspracherecht die EA-Chefetage entsprechend bei einer solchen Übernahme hätte, entsprechende Infos wären hier sehr hilfreich. Aber sollte das obere Management der Firma bei dieser Entscheidung ein Wörtchen mitreden dürfen, könnten sie eben entweder horrende Summen verlangen oder aber versucht sein, das ganze rundheraus zu verhindern falls möglich, da es mittel- wie langfristig nicht unbedingt eine profitable Situation für EA sein muss.
Sollte es nicht um mehr Kontrolle auf dem Konsolenmarkt gehen (mehr XBox, weniger Playstation), würde eine solche Übernahme auch relativ wenig Sinn machen: zig Milliarden für EA hinblättern, nur damit die dann weiterhin hauptsächlich die Konkurrenz (Sony) beliefern? Wohl eher nicht...
Aber wer weiß, vielleicht will Microsoft ja auch einfach nur die Konkurrenz kaltstellen, kauft EA auf und macht den ganzen Laden kurzerhand dicht. Angesichts der EA-Historie fände ich das schon eine extrem witzige Ironie des Schicksals 1f603 aber eine solche Option dürfte wohl eher äußerst unwahrscheinlich sein und wäre dann, um mal zum ursprünglichen Thema zurückzukehren, möglicherweise wirklich "das Aus für TSTO".

Friss meine Shorts.

Scrypton Gebannter Benutzer
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#9

31.01.2018, 14:32 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.01.2018, 14:33 von Scrypton.)

(31.01.2018, 14:12)ElBartoGrande schrieb: Klar geht es dabei um eine mögliche Übernahme, aber sowohl der Artikel als auch der gesunde Menschenverstand sagen doch ziemlich eindeutig, worum es bei einer solchen Übernahme letztendlich und hauptsächlich gehen würde: mehr XBox-Exklusivmaterial, um auf dem Konsolenmarkt nicht weiter abzuschmieren.
Selbstverständlich; aber die Entscheitung aufgrund dieses Vorhabens den ganzen Konzern zu kaufen liegt dann bei Microsoft und nicht bei EA, so dann das Geld stimmt.

In deinen letzten Beiträge brachtest du hingegen zum Ausdruck, die Höhe des Angebots seitens Microsoft müsste höher sein um EA die Idee zugunsten der Konsolenexklusivität schmackhaft zu machen - und dem ist eben nicht so.
Die Höhe eines solchen Angebots variiert nicht dadurch, was der neue Eigentümer anschließend umsetzen oder ändern möchte. Sollten die Verantwortlichen bereit sein das Unternehmen für Summe x abzutreten dann ist das eben so, ob die zukünftigen Verantwortlichen dann einige Produktionen nur noch als Exklusiv-Titel vermarkten oder nicht ist hinsichtlich dazu nicht mehr relevant.

ElBartoGrande Rang: Matt Groening
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#10

31.01.2018, 14:44

Ah okay das war mir so nicht ganz klar, danke für die Info. Wenn also diese Entscheidung ganz allein bei Microsoft liegt und die Leute von EA dabei gar nichts zu sagen haben, muss ich meine vorherigen Aussagen wohl etwas revidieren und eine solche Übernahme scheint dann wohl gar nicht mal so übermäßig unwahrscheinlich, sorry für eventuell gestiftete Verwirrung.
In einem anderen Forum (PC Games) hab ich grade gelesen, dass der Preis bei einer solchen Übernahme dann vermutlich über den "Wert des Unternehmens", welcher sich wohl aus dem 4-fachen des letzten Jahresumsatz ergibt, berechnet werden würde. Da EA 2017 wohl knapp 5 Milliarden $ Umsatz gemacht hat, müsste Microsoft dann also knapp 20 Milliarden $ zahlen, ist das korrekt?

Friss meine Shorts.

Scrypton Gebannter Benutzer
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#11

31.01.2018, 14:58

(31.01.2018, 14:44)ElBartoGrande schrieb: Ah okay das war mir so nicht ganz klar, danke für die Info. Wenn also diese Entscheidung ganz allein bei Microsoft liegt und die Leute von EA dabei gar nichts zu sagen haben, muss ich meine vorherigen Aussagen wohl etwas revidieren
Naja, natürlich hat EA da mitzureden. Schließlich entscheidet alleine EA, ob EA überhaupt verkauft wird und auch für welche Summe. Was aber NACH einer Übernahme passiert, ist eher unwichtig.

Ein Beispiel: Du bist Ingeneur, entwickelst irgendeine technische Neuheit für welches du ein Patent erhältst und gründest eine Firma die gut läuft. Du belieferst mit diesem Produkt unterschiedliche Firmen weltweit, nichts exklusiv, weil du deinen Kundekreis damit ja selbst einschneiden würdest - du aber alle Interessierten abdeckst.

10 Jahre später ist dein Unternehmen stark gewachsen, bekommst Übernahmeangebote und erwägst den Verkauf.
Wenn dir der Preis von 400 Millionen dann zusagt, dann ist das eben so. Ob der neue Eigentümer deine ehemalige Philosophie fortsetzt oder aber fortan nur noch für bestimmte Kunden produziert kann dir herzlichst egal sein.
Von zukünftigen Gewinnen (als auch Verlusten) hast du dann ja eh nichts mehr.

(31.01.2018, 14:44)ElBartoGrande schrieb: Da EA 2017 wohl knapp 5 Milliarden $ Umsatz gemacht hat, müsste Microsoft dann also knapp 20 Milliarden $ zahlen, ist das korrekt?
Wenn das EA reicht, dann ja. Davon ist aber nicht auszugehen. Welchen Preis EA aber auch verlangen würde; entweder Microsoft bezahlt ihn oder eben nicht.

ElBartoGrande Rang: Matt Groening
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#12

31.01.2018, 15:28

Okay, also kann EA ja doch zumindest teilweise die Bedingungen einer solchen Übernahme (mit)diktieren^^
Und da vermutlich eher nicht damit zu rechnen ist, dass nach einer solchen Übernahme das gesamte aktuelle EA-Personal (Entwickler, Manager, PR-Leute und so weiter und so fort) komplett ausgetauscht wird, scheint es doch aus Sicht der EA-Entscheidungsbevollmächtigten durchaus angeraten, dabei so zu verfahren, dass ein solcher Deal sowohl kurzfristig als auch langfristig, oder zumindest eines von beidem, für EA (finanzielle) Vorteile liefert. Und damit wären wir dann eben wieder bei dem Punkt, entweder (zurecht) extrem viel Kohle dafür zu verlangen, künftig auf den gigantischen Playstation-Markt zu verzichten (und sei es auch nur teilweise) oder aber eine solche Übernahme nicht zu akzeptieren, um weiterhin plattformübergreifend Reibach machen zu können, sollte das Übernahmeangebot nicht ausreichend hoch sein...
Oder hab ich hier immernoch irgendeinen dicken Denkfehler und/oder übersehe irgendeinen wesentlichen Aspekt bei der Sache?
$-Zeichen sind natürlich in den Augen der EA-Bosse ziemlich verführerisch, aber das (einmalige) Übernahmeangebot müsste dann doch gewiss ein VERDAMMT GROßES $- Zeichen sein, um kurzfristig attraktiv zu sein. Oder aber es müsste eben mit der Aussicht einhergehen, langfristig die $- Zeichen wachsen zu sehen. Und eben diesen letztgenannten Anstieg an Einnahmen kann ich bei der Option "zunehmende XBox-Exklusivität, abnehmende Playstation-Einnahmen" nur schwerlich erkennen...

Friss meine Shorts.

Scrypton Gebannter Benutzer
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#13

31.01.2018, 15:40

(31.01.2018, 15:28)ElBartoGrande schrieb: ...scheint es doch aus Sicht der EA-Entscheidungsbevollmächtigten durchaus angeraten, dabei so zu verfahren, dass ein solcher Deal sowohl kurzfristig als auch langfristig, oder zumindest eines von beidem, für EA (finanzielle) Vorteile liefert.
Nö, wie kommst du darauf?
Die "Entscheidungsbevollmächtigten" würden ja dann nur des Geld des Verkaufs sehen. Welche kurz- oder langfristigen Vorteile oder Nachteile es >DANACH< gibt juckt die doch nicht mehr. Dadurch wird dessen Geld ja auch nicht mehr oder weniger.

Wenn ich meine Firma verkaufen möchte und bereit bin das für Summe X zu tun, dann erhalte ich für den Verkauf eben diese Summe X.
Egal ob der neue Eigentümer meiner ehemaligen Firma das Ding danach völlig an die Wand fährt, willkürlich schließt oder groß und erfolgreich expandiert. Summe x bleibt Summe x.


(31.01.2018, 15:28)ElBartoGrande schrieb: Oder hab ich hier immernoch irgendeinen dicken Denkfehler
Ja, abermals gehst du nämlich davon aus dass weitere Vorgehen des >>zukünftigen<< Eigentümers wäre für den >>bisherigen<< Eigentümer von Interesse. Dem ist in der Regel aber nicht so.

ElBartoGrande Rang: Matt Groening
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#14

31.01.2018, 16:25

Und genau in dem Punkt bin ich eben nicht so sicher. Ich bin zwar bekanntlich der letzte, der EA eine gewisse mindestens halb-diabolische Gier absprechen würde, aber da bleibt eben immernoch die Personalfrage, die wohl auf zwei Arten ablaufen könnte nehme ich an:
- das Management kassiert die Kohle für die Übernahme, EA geht unter völlig neuer Führung an Microsoft und die bisherigen EA-Chefs ziehen ihren Hut und verabschieden sich auf Nimmerwiedersehen irgendwohin (Privatinseln in Kanada beispielsweise sollen zurzeit recht populär sein^^). In dem Fall wäre die "schnelle fette Kohle"-Option sicherlich die attraktivste, aber ob das ganze so ablaufen würde wage ich zu bezweifeln...
- für wahrscheinlicher halte ich es da schon eher, dass die Bosse von EA durchaus wissen, welchen Goldesel sie da reiten und daher auch nach einer möglichen Übernahme durch Microsoft gerne ihre Posten behalten würden. Und in dem Fall müsste die Devise dann eher lauten "etwas langfristiger planen, um sogar noch fettere Kohle" zu machen.
Dazu mal ein frei aus der Luft gegriffenes Zahlenbeispiel: nehme ich lieber jetzt sofort 1 Milliarde $ oder sitze ich lieber noch beispielsweise 5 Jahre ab (so lange bleibt voraussichtlich die Lizenz für Star Wars-Spiele bei EA, auch wenn das Thema nach dem Battlefront 2-Debakel wohl etwas wacklig ist^^) und habe dafür dann letztendlich 3, 5 oder gar 10 Milliarden $?
Das ist jetzt allerdings reine Spekulation meinerseits, ich lasse mich durch anderslautende Fakten und Infos gerne eines besseren belehren.

Friss meine Shorts.

suzuki On-Topic Moderator
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#15

31.01.2018, 16:34 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.01.2018, 16:39 von suzuki.)

Ich glaube das Missverständnis beruht darauf, dass ElBarto, wenn er von EA spricht, das dortige Personal meint und nicht die Eigentümer von EA.

EA ist laut Wikipedia ein börsennotiertes Aktienunternehmen. Das bedeutet, es gibt eine mir unbekannte Anzahl an Menschen und anderen Gesellschaften, die Aktien an EA halten. Und wenn Microsoft EA "kaufen" will, dann muss es den derzeitigen Eignern Aktien abkaufen. Microsoft muss auch gar nicht alle Aktien kaufen, sondern nur eine genügend große Anzahl um alle Entscheidungen kontrollieren zu können (also im schlechtesten Fall 50 Prozent + 1 Aktie - in der Praxis reicht aber meist auch eine geringere Anzahl, wenn es eine große Anzahl an Kleinaktionären gibt).
Die derzeitigen Führungskräfte von EA haben keine Möglichkeit zu verhindern, dass jemand seine Aktie an EA verkauft. Es sei denn, sie besitzen selbst Aktien. Dann können sie den Verkauf natürlich verweigern. Aber normalerweise halten Mitarbeiter keine bedeutende, große Aktienpakete. Das heißt: dem Management gehört EA nicht, also hat es auch keinen Einfluss auf einen evtl. Verkauf.

>>Mail an die Moderation<<


ElBartoGrande Rang: Matt Groening
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#16

31.01.2018, 17:02

Deshalb habe ich ja auch schon recht früh in der Diskussion (Post #8) betont, dass es hierbei besonders interessant wäre, die aktuelle Verteilung der Aktien zu kennen: sollten die Anteile mehrheitlich oder zumindest in ausreichend großer Menge bei EA selbst liegen (also bei Mitarbeitern etc und nicht nur bei "bloßen" Anteilseignern) wäre der Einfluss der Firma auf einen solchen Schritt relativ groß, andernfalls natürlich entsprechend kleiner.
Mitarbeiter und andere direkt betroffene Parteien haben eher ein recht großes Interesse daran, wie es mit EA künftig weitergeht. Jemandem, der einfach nur ein paar Aktien besitzt aber sonst nicht viel mit EA am Hut hat, dürfte das zukünftige Schicksal der Firma tendenziell natürlich relativ schnuppe sein, solange der direkte Gewinn stimmt. Aber selbst in dem Fall bleibt immernoch die Frage: stoße ich meine EA-Aktien nun an Microsoft ab oder halte ich sie lieber, weil ich denke, dass ein "unabhängiges" EA den Wert meiner Aktie vielleicht noch weiter erhöhen kann?

Friss meine Shorts.

suzuki On-Topic Moderator
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#17

31.01.2018, 17:04

(31.01.2018, 17:02)ElBartoGrande schrieb: sollten die Anteile mehrheitlich oder zumindest in ausreichend großer Menge bei EA selbst liegen (also bei Mitarbeitern etc und nicht nur bei "bloßen" Anteilseignern) wäre der Einfluss der Firma auf einen solchen Schritt relativ groß, andernfalls natürlich entsprechend kleiner.

Ich kenne die Aktienverteilung zwar auch nicht, aber das halte ich für mehr als unwahrscheinlich.

>>Mail an die Moderation<<


ElBartoGrande Rang: Matt Groening
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#18

31.01.2018, 17:20

Womit sich dann wie gesagt die Frage "wollen wir eine solche Übernahme?" entsprechend weg von der Firma EA hin zu den Anteilseignern verlagern würde...
Nebenbei hab ich mir grad mal die Entwicklung des Aktienkurses in letzter Zeit angesehen: offenbar ist nach einer etwas längeren Talfahrt durch den (wohlverdienten) Shitstorm der Kurs pünktlich zum Auftauchen dieses Gerüchtes recht rapide wieder gestiegen...
https://www.finanzen.net/aktien/Electronic_Arts-Aktie

Friss meine Shorts.

Scrypton Gebannter Benutzer
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#19

31.01.2018, 17:53

(31.01.2018, 16:25)ElBartoGrande schrieb: Ich bin zwar bekanntlich der letzte, der EA eine gewisse mindestens halb-diabolische Gier absprechen würde, aber da bleibt eben immernoch die Personalfrage, die wohl auf zwei Arten ablaufen könnte nehme ich an
Da gibt es überhaupt keine Personalfrage für die Zeit nach einer Übernahme betreffend EA.
Die Personen die das nämlich zu entscheiden haben (ob Verkauf oder nicht) sind nicht die Personen die zum Personal des Konzerns gehören. Im Gegenteil, die Geschäftsführer usw. werden erst von eben diesen Entscheidungsträgern als solche eingesetzt.

(31.01.2018, 16:25)ElBartoGrande schrieb: das Management kassiert die Kohle für die Übernahme, EA geht unter völlig neuer Führung an Microsoft und die bisherigen EA-Chefs ziehen ihren Hut und verabschieden sich auf Nimmerwiedersehen irgendwohin
Genau so läuft das in der Regel auch ab. Einzelne Abteilungsleiter und ähnliches werden, so sie sich als effizient zeigten natürlich gerne weiter behalten - das sind dann aber weitere vom Kauf eines Unternehmens nachranginge und separate Verhandlungen.
Schließlich ist EA kein Privat- bzw. Familienunternehmen. Da ginge das natürlich, dass der Inhaber durch Vertragsklauseln festsetzt, nach dem Verkauf weiterhin die Verantwortung für dies oder jenes beizubehalten. Oder ähnliches.

(31.01.2018, 16:25)ElBartoGrande schrieb: Dazu mal ein frei aus der Luft gegriffenes Zahlenbeispiel: nehme ich lieber jetzt sofort 1 Milliarde $ oder sitze ich lieber noch beispielsweise 5 Jahre ab (so lange bleibt voraussichtlich die Lizenz für Star Wars-Spiele bei EA, auch wenn das Thema nach dem Battlefront 2-Debakel wohl etwas wacklig ist^^) und habe dafür dann letztendlich 3, 5 oder gar 10 Milliarden $?
Diese zwei Möglichkeiten gibt es für den Verkäufer immer, ja. Dann gibt es zwei Entscheidungen, nämlich entweder die Entscheidung für den Verkauf oder eben dagegen.

Mark Zuckerberg hat Option 2 gewählt, sich gegen die Milliarde entschieden und Facebook behalten. Entweder oder.

Die Möglichkeit, EA zu verkaufen und weiterhin die Gewinne mit abschöpfen - so wie du dir das vorstellst - geht aber nicht.

StormShark Rang: Lisa Simpson
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#20

01.02.2018, 09:16

Bleibt nur die Frage, ob es überhaupt Sinn machen würde, dass MS noch mehr Geld in den Sand setzt. Bis jetzt hat MS mit der neuen XBox rund 17,5 Milliarden Dollar umgesetzt, welches MS als Flop bezeichnet, ist es dann soviel besser für weitere 35 Milliarden Dollar EA zu übernehmen? Dazu kommt noch, dass Sony und Nintendo, welche beide bei EA produzieren bzw Plattformen bieten, einfach einer Übernahme seitens MS zulassen würden?

Was würde sich ändern, wenn in Zukunft auf EA Produkten Microsoft steht, ich denke mal nichts. Alles bleibt wie vorher, nur dass MS nun einen direkten Zugang zum Spielemarkt hätte und eventuell mit neuen Spielen aufwarten könnte u.a. mit FiFa, Die Sims, Need for Speed, usw.

Außerdem arbeiten EA und Microsoft bereits seit entstehen der Firmengeschichte von Electronic Arts eng zusammen, denn auch auf einem PC kann man spielen und in diesem Sektor hat MS keine Einbußen zu verzeichnen. Wäre es daher nicht sinnvoller, das Projekt XBox endlich einzustampfen 1f609?

Sollte es tatsächlich zu einer Übernahme kommen, wird man Anfangs eh nichts merken, da man aus wirtschaftlichen Gründen erstmals eine Marktforschung ins Leben gerufen wird, Verträge müssen sondiert und neu ausgehandelt werden und so weiter und so fort.

Und zum Verkauf, wenn der Aufsichtsrat und der Vorstand sich einig sind über das Angebot der Interessenten, dann wird verkauft.

Aber in erster Linie geht es nur darum, um noch mehr Geld zu machen.