Das Spiel bestimmt, wie wir spielen

Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste

Thema abonnieren
asparagus Rang: Abe Simpson
Awards:
#21

07.04.2017, 08:52

Probleme in der Partnerschaft kommen mir sehr bekannt vor. Als ich mit dem Spiel angefangen habe war das noch gar kein Thema. Erst als es mmer extremer geworden ist kamen reibereien. Besonders drch SFH1 wurde es schon fast manisch.
Mittlerweile hat sich das ganze aber sehr entspannt. Dadurch das ich, sowohl beim GC als auf bei Donuts, mehr als gut versorgt bin, ist es möglich das ganze wesentlich entspannter zu sehn. Wenn ich früher leicht mit den Zähnen geknirscht habe wenn ich einige Stunden nicht ins Spiel gekommen bin, so ist das jetzt völig egal.
Dennoch ist es morgens fast das erste was ich mache zu tappen. Und vor dem schlafen genauso. Auch wenn grade Zeit ist wird stets gespielt. Zum Glück ist es währemd der Arbeit nicht möglich zu spielen. Und doch hat mittlerweile das RL absolute Priorität.
Dies ist aber wirklich erst möglich geworden durch eine lange, extreme Spielweise. Die es dann ermöglicht hat in Donuts zu baden und das Spiel zu geniessen.

                                                           *crazy*

0123Pizzadealer Rang: Abe Simpson
Awards:
#22

07.04.2017, 09:02

(07.04.2017, 05:24)Maui1945 schrieb: ...hatte deswegen schon Stress mit meiner Frau. Weil ja nur sie (mit-) bestimmen darf wie ich meine Lebenszeit zu nutzen habe.

Wegen keinem anderen Laster oder Tic habe ich soviel berechtigten Stress mit meiner Frau.

Ich habe meine Freundin einfach mit TSTO infiziert. Aber schon vor der Osaka Grippe. Problem gelöst ! 1f603

PhilF1983 Rang: Matt Groening
Awards:
#23

07.04.2017, 09:14

(06.04.2017, 13:32)0123Pizzadealer schrieb: Der Artikel geht ja auch noch um viel mehr. "Patric" beschreibt, wie er der SUCHT des spielens in jeder erdenklichen Situation nachkommen muss. So zum Beispiel bei einer Charity-Veranstaltung, wo er eine Präsentation halten muss, aber sein Timer losgeht, der ihn an den vier Stunden Rhythmus erinnert. So meistert er es, parallel die Präsentation zu halten und hinter vorgehaltener Hand Aufgaben zu erledigen und Agenten zu tappen.

Das stimmt, den Teil hatte ich bewusst ausgelassen, hätte die Kürzung jedoch auch kenntlich machen können. *thumbs up*
Süchtig würde ich mich durchaus nennen, wenn auch noch in normalen Rahmen. Wie definiere ich jedoch "normal"? Ich spiele das Spiel regelmäßig und nach wie vor steht der Spaß an erster Stelle. Um letzteres geht es, bestimmt nicht nur, für mich auch in diesem Forum. Wir tauschen uns hier über Spielinhalte aus - total sinnlos! :-) Spaß macht es dennoch und gerade weil es Spaß macht ist es ok.


(06.04.2017, 16:22)Simpsons schrieb: Wie Hamster schon geschrieben hat, hat sich das Spiel sehr gewandelt.

Mein erstes Event war Halloween 2013. Ich fand es sehr angenehm, dass man den Figuren verschiedene Jobzeiten zuweisen konnte (meistens 1, 4, 8 und 12 Stunden bzw. 24 Stunden).
Natürlich war es damals nicht so komfortabel wie heute, das man alle Figuren über einen Button auf einmal wegschicken konnte, sondern man musste jede Figur einzeln an tappen und dann
die entsprechende Zeit auswählen.

Die früheren Events empfand ich einfach spannender heute sind sie fast alle gleich aufgebaut und es hat sich eine gewisse Routine eingestellt.
Insofern kann ich suzuki mit dem gefühlsmäßigen 08/15-Event, wie wir es mit dem selbem Ablauf mittlerweile schon viele hatten, nur zustimmen.

Interessant finde ich das die  Craftables wieder animiert sind.

Zu Halloween 2013 bin ich auch in etwa eingestiegen. Das Spiel hat sich seitdem rasant verändert - das finde ich jedoch gar nicht so negativ. Mit dem Jobmanager kam eine sehr hilfreiche Funktion in das Spiel, ohne die man angesichts fast 200 Figuren heute kaum spielen könnte/würde/möchte. Daher Daumen hoch!

Halloween 2013 war unfassbar spannend für mich! Das lag aber auch daran, dass man zum ersten Mal solche Events spielte und alles neu war. Nach mehreren Events nimmt diese erste Begeisterung natürlich spürbar ab; was ich jedoch nie als negativ erachtet habe. Erst durch die Einführung des immer gleichen Eventschemas hat EA sich die Arbeit ziemlich erleichtert und uns der vielfältigen und abwechslungsreichen Abläufe beraubt. 
(06.04.2017, 16:52)-K-L-U-K- schrieb: Quote mit fehlendem Bezug gelöscht, Tommele

Zum eigentlichen Thema: mit dem Spiel ist es wie mit einer lange laufenden Serie. Die Macher geben sich mit der Zeit immer weniger Mühe, aber wir machen es halt aus Gewohnheit mit und gucken auch die x-te Staffel. Ich hatte den Text gestern auch gesehen, aber nur überflogen. Was mir jedoch direkt ins Auge sprang und Zustimmung fand, war das 'Grinding', also das repetitive Wiederholen einer Sammelei. Ja, das Tappen von wechselnden Eventfiguren (aktuell die Agenten) ist eine 'Brot-und-Butter'-Mechanik und gehört dazu (was ja schon der Name des Spiels sagt). Aber das drumherum ist leider wahnsinnig unkreativ. Diese Dossiers sind zB. nichts weiter als die Standardjobs mit einer Zeile anderer Text. Der Scanner ist zwar jetzt mal etwas anders, aber auch schon vom SciFi-Event (und sogar ja dauerhaft) bekannt.

Warum sich EA so schwer tut, mal kreativ etwas Abwechslung reinzubringen und einem das regelmäßige Spielen eben nicht als lästige Pflichtaufgabe erscheinen lässt, man weiß es nicht. Wie lange wird schon am Crafting herumgedoktert? Warum gibt es keine Langzeitaufgaben, die auch neben den Events für Motivation (aber keinen Zwang) sorgen? Ich denke gerne an das Superhelden 2-Event zurück, wo es mit diesen Kämpfen mal etwas abseits der Norm gab, wo vllt. auch etwas Nachdenken notwendig wurde (auch wenn man es dann wegen Ressourcen-Maximierung absichtlich falsch gespielt hat). In letzter Zeit gibt es da leider kaum mehr positive Überraschungen, eher Stirnrunzeln über so Sachen wie die Grippe oder das verhunzte Ticketsystem mit den Flügen.

Auch immer mehr Aufgaben, die komplett ohne einen Dialog daherkommen, finde ich eine Sauerei. Der Sinn dieser Quests war doch immer zumindest eine kleine Story zu erzählen. Einfach einen Job mit 'Schicke Figur x für y Stunden' los, dafür brauchts keine Quest, das haben wir im Alltag genug. Natürlich ist es nicht simpel, sich ständig etwas lustiges, passendes auszudenken. Aber wenn es nicht klappt, dann lieber eine Quest weglassen als lieblos hinklatschen.

Um den Kreis mal zu schließen: wenn man Fan der Simpsons ist und EA dem Spiel mehr Qualität zukommen lassen würde, wäre auch dieses Gefühl des Zwangs nicht gegeben, weil man es dann eher als Hobby betrachten könnte statt als lästige Notwendigkeit. Die Werkzeuge für ein besseres, nicht so zeitlich eingrenzendes Spiel sind zweifellos da, EA muss sie nur nutzen und an den Schrauben drehen.
Den Post unterschreibe ich so wie er ist! 
Ich spiele weil ich spiele und weil ich immer gespielt habe spiele ich. EA hat das perfekte Perpetuum Mobile erfunden!

Zum Thema Kreativität: Das Spiel läuft nun mehr seit mehreren Jahren mehr oder minder erfolgreich. Ähnlich wie bei der Serie nutzen sich natürlich die Dinge ab, aber von Zeit zu Zeit hat EA einige kreative Änderungen hervorgebracht. Nehmen wir das unsägliche Glücksrad, den Jobmanager, die Minispiele, die Serien tie-Ins, Communitypreise, Freundschaftspreise, SF etc. .Nur sind wir inzwischen derart an solche Dinge gewöhnt worden und können sie nicht mehr in dem Maße genießen wie ein Newbie :-). Inzwischen ballert EA uns regelmäßig mit neuen Inhalten zu, die mehr und mehr aus kostenpflichtigen Items besteht.

Langzeitaufgaben wären wirklich eine tolle Neuerung - vielleicht sogar mit verschiedenen Zielrichtungen, für die man sich entscheiden muss. Entscheide ich mich für 'A' erhalte ich nicht mehr 'B' etc. .Ob sich so etwas jedoch mit dem ursprünglichen Siel vereinbaren lässt wage ich zu bezweifeln. 

----

Ich frage mich wie EA das Problem der immer größeren Grundfläche von SF lösen wird. Ich kenne meine Stadt ziemlich gut, aber auch ich suche mir manchmal einen Wolf wenn ich ein bestimmtes Gebäude oder Item suche. Irgendwann ist die Grenze dann auch hier erreicht. Eine Minikarte wäre z.B. eine praktikable Lösung. 

*hi* Dekomeister Jury *hi* 


Maui1945 Rang: Matt Groening
Awards:
#24

07.04.2017, 13:55

(07.04.2017, 09:02)0123Pizzadealer schrieb:
(07.04.2017, 05:24)Maui1945 schrieb: ...hatte deswegen schon Stress mit meiner Frau. Weil ja nur sie (mit-) bestimmen darf wie ich meine Lebenszeit zu nutzen habe.

Wegen keinem anderen Laster oder Tic habe ich soviel berechtigten Stress mit meiner Frau.

Ich habe meine Freundin einfach mit TSTO infiziert. Aber schon vor der Osaka Grippe. Problem gelöst ! 1f603

Ich finde es ja gut das wenigstens Eine im Hause die Erwachsene ist.

Stufe: 939 | Sterne: 5,0 | Bonus: 1190%| Einwohner: 312/327| aktiv seit: Okt 2015
freie Plätze in der Nachbarinoliste: 0 (EA/Origin: Maui1945)

BrainOfConfusion Rang: Matt Groening
Awards:
#25

08.04.2017, 09:21

Ich bin zu dem Thema zweigeteilt, also sowohl Zustimmung zur These, als auch Widerspruch.

Natürlich bestimmt das Spiel, wie wir spielen. Nur die Art hat sich verändert. Aktuell ist es eben dieser Zeitrhythmus, der die höchsten Erlöse insgesamt bringt. Ist man möglichst nahe am 4 Stunden Rhythmus der Eventwährungszeit, kommt natürlich am meisten raus. Aber das ist gar nicht so viel anders, als früher. Da bestimmte ja die Länge der Aufgaben der Quest's den Spielrhythmus ganz entscheidend, wenn man ohne Donutbeschleunigung voran kommen wollte.

Das es nun schematischer im 4 Stunden Takt ist, ok, "langweiliger", aber auch planbarer. Früher war ich zB deutlich öfter im Spiel, weil da die Quest- Endezeiten plus die Erntezeiten für Gamecash Eckpunkte waren. Jetzt sind es die 4 Stunden.
Als alter Spieler (Einstieg Halloween - THOH 2012) hab ich natürlich den Vorteil, auch ohne Geldeinsatz historisch viele Premiumfiguren zu haben, weil sie als Spielpreise zu bekommen waren. Das erleichtert es natürlich enorm, wenn ich nun berufsbedingt Zeiten verpasse, weil es da nicht wirklich störend ist. Aber der Aufwand ist auch überschaubar. Die Eventfiguren neu losschicken, MiB tappen, Drohnenspiel, fertig. Da reicht auch ne Zigarettenpause.

Der Widerspruch, ich denke, bestimmend, wie man ganz konkret spielt, ist die eigene Spielmotivation. Ich persönlich hab den "Ehrgeiz", alles, was es ohne Donut (bzw Geld) gibt, mindestens einmal zu haben. Dazu ein (in meinen Augen) schönes SF. Und die Nachbarn. Bedeutet, das ich die Vorteile des Schema ausnutze, um an alles via Eventwährung zu kommen. Aber (siehe oben) mit einem durchaus geringen Aufwand, trotz des Zeitrhytmus. Die Nachbarn sind der einzigste Invest, welchen ich mir gönne. Bedeutet, die 30 - 40 Minuten (je nach Netz), alle 100 zu besuchen, gönne ich mir, auch wenn eben die Eventwährung nur bei 1/3 rausspringt. Ich denke, das stammt noch aus der Zeit, als es echte Interaktionen gab (denke da zB ans Wrecking Day Event, wo man Schlangeneier abgelegt hat und davon profitierte, wenn sich jemand revanchierte. Oder das eine Ostern mit den blauen und rosa Eiern...)
Das schöne SF, da dekoriere und baue ich, ganz ohne Vorgabe vom Spiel, sondern wenn ich mal Lust und Laune hab. Dann ist auch die Zeit egal.

Bei meinen Nachbarn sehe ich unterschiedliche Spielcharaktere.
  • Ich will alles haben und möglichst schnell - diese Nachbarn lassen sich vom Spiel auch nichts vorgeben, backen Donut, investieren die in %, Figuren, Fortschritt
  • Vollständigkeits- Anhänger - die investieren (vermutlich) neben Back- Donut auch Geld, haben dann aber auch immer alles Premium, auch hier, eher losgelöst vom Spielschema. Der eine oder andere von denen ist dann so schnell mit dem Akt durch, das sie dann augenscheinlich kaum noch spielen bis zum nächsten Akt
  • Entspannte (nenne ich mal so). Die haben oft ein schönes SF, schaffen öfters aber nicht alle Preise, weil sie nicht wollen oder zeitlich nicht können. Sind aber dauerhaft aktive Nachbar
  • ...
Soll nur zeigen, ich denke, das die innere Motivation deutlich stärker bestimmt, wie wir spielen als die Rahmenbedingungen von EA. Die werden nur ausgenutzt (bzw. beklagt)

Spielername (Origin): Edmund_HH





FlipSGE_92 Rang: Abe Simpson
Awards:
#26

09.04.2017, 11:59 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.04.2017, 13:01 von FlipSGE_92.)

Mich nervt dieser aufgezwungene 4-Stunden Rythmus auch extrem. Ich sende meine Figuren immer auf 8 oder 12 Stunden Jobs, weil ich keine Lust habe mehr als 2 mal am Tag die ganze Stadt abzuernten. Zu Beginn eines Events machts mir dann auch Spaß alle 4h reinzugehen um voran zu kommen. Aber nach wenigen Tagen nervt es doch dann immer, wenn zudem noch die Kwik-E-Markt-Farm und die Müllhalde (Welche sich auch über die ganze Woche zieht, wenn die Figuren fürs Event gesperrt sind) hinzukommen. Da hat man dann auch nicht immer sofort Lust zu (wenn man in der Uni mal Pause hat @Phil 1f603 ).
Anfügend möchte ich dazu anmerken, dass zu dem Fakt dass es nervt sehr stark dieser Soundbug während der Events beiträgt. Da wird man immer bekloppt bei.

Meine Nachbarschaft verkleiner ich jetzt auch solange auf 30, wie sich jemand durch lange Inaktivität dafür anbietet. So komm ich wenigstens bei den anderen öfter mal vorbei, welche ich sonst manchmal etwas vernachlässige, vorallem wenn sie hinten im Alphabet stehen.
@Kira für das genervt sein von der Nachbarschaftsrunde, ohne dafür eine Antwort zu kriegen habe ich es letztens so gemacht: Einen Zettel. Alle Nachbarn draufgeschrieben. Wer mich ab dem Moment EINMAL besucht hat wurde durchgestrichen. Wer nach einem Monat noch draufstand wurde aus meine Liste entfernt. Seitdem macht die Runde mir auch wieder mehr Spaß.




FlipSGE_92 Rang: Abe Simpson
Awards:
#27

09.04.2017, 13:33

(07.04.2017, 09:02)0123Pizzadealer schrieb:
(07.04.2017, 05:24)Maui1945 schrieb: ...hatte deswegen schon Stress mit meiner Frau. Weil ja nur sie (mit-) bestimmen darf wie ich meine Lebenszeit zu nutzen habe.

Wegen keinem anderen Laster oder Tic habe ich soviel berechtigten Stress mit meiner Frau.

Ich habe meine Freundin einfach mit TSTO infiziert. Aber schon vor der Osaka Grippe. Problem gelöst ! 1f603

So kann man die "Zigarette danach" auch interpretieren. 1f609